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30-Tage-Contentplan erstellen: Nie wieder fragen was du posten sollst

Von Natalie Hitschler · 19. April 2026 · 6 Min. Lesezeit

30-Tage-Contentplan erstellen: Nie wieder fragen was du posten sollst

Ein guter 30-Tage-Contentplan besteht aus drei Elementen: einer Themenliste mit mindestens 15 Themen, einer Formatverteilung die Abwechslung garantiert, und festen Posting-Tagen die du realistisch einhalten kannst. Hier ist das komplette System.

Die grösste Content-Bremse ist nicht fehlende Kreativität, sondern das tägliche Grübeln: "Was poste ich heute?" Diese Frage frisst mehr Energie als die Erstellung selbst. Ein Contentplan eliminiert sie komplett. Du weisst am Monatsanfang genau, was an welchem Tag dran ist.

Warum planen statt spontan posten?

Spontan posten funktioniert die ersten Wochen. Dann kommen die Lücken. Drei Tage nichts gepostet, dann fünf Reels hintereinander zum gleichen Thema, dann wieder Stille. Der Algorithmus bestraft Unregelmässigkeit, und deine Follower gewöhnen sich an die Pausen.

Ein Plan sorgt für Konsistenz. Konsistenz ist laut den Erfahrungen von Rundum Viral der wichtigste Faktor für organisches Wachstum. Nicht die Qualität eines einzelnen Reels entscheidet, sondern ob du über Wochen und Monate regelmässig guten Content lieferst.

Auf @rundumfellfit poste ich 3-4 Reels pro Woche. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist machbar und gibt dem Algorithmus genug Signal. In zwei Monaten von 1.200 auf über 7.500 Follower, mit genau diesem Rhythmus.

Schritt 1: Die Themenliste aufbauen

Bevor du einen einzigen Tag planst, brauchst du eine Liste mit mindestens 15 Themen. Das klingt nach viel, ist aber einfacher als du denkst.

Frag dich: Welche Fragen stellen mir meine Kunden regelmässig? Jede einzelne Frage ist ein potenzielles Reel. Als Hundefrisörin höre ich täglich: "Warum ist das so teuer?" "Kann ich meinen Hund selbst scheren?" "Wie oft muss ein Hund zum Frisör?" "Schadet Baden dem Fell?" Das sind vier Themen in 30 Sekunden.

Dann frag dich: Welche Fehler machen Anfänger in meiner Branche? Jeder Fehler ist ein Reel. "Die 3 häufigsten Fehler beim Krallenschneiden." "Warum du dein Doppelfell nie scheren darfst." "Menschenshampoo für Hunde? Bitte nicht."

Zum Schluss: Welche Themen funktionieren bei anderen in meiner Branche? Nicht kopieren, aber als Inspiration nutzen. Die Analyse-Funktion von Rundum Viral hilft dir dabei: Lade ein erfolgreiches Video aus deiner Nische hoch und lass die KI analysieren, warum es funktioniert.

Schritt 2: Kategorien definieren

Sortiere deine Themen in 4-5 Kategorien. Das verhindert dass du eine Woche lang nur über das gleiche Thema redest.

Beispiel für einen Hundesalon: Pflege-Wissen (wie man richtig bürstet), Mythen aufklären (Scheren vs. Trimmen), Salon-Einblicke (Behind the Scenes), Lustiges (sprechende Werkzeuge), Kundenfragen (direkt beantworten).

Beispiel für einen Handwerker: Fachwissen (wie etwas funktioniert), Vorher-Nachher (Transformationen), Werkzeug-Tipps (welches Tool wofür), Alltag auf der Baustelle (Einblicke), Kundenfragen.

Die Regel: Keine Kategorie mehr als zweimal pro Woche. So bleibt der Feed abwechslungsreich.

Schritt 3: Formate rotieren

Nicht jedes Reel muss im gleichen Format sein. Abwechslung hält dein Publikum interessiert und testet, welche Formate bei deiner Zielgruppe am besten funktionieren.

Laut Rundum Viral funktionieren diese sechs Formate am besten: das sprechende Objekt (Ich-Perspektive), der Dialog zwischen zwei Charakteren, Vorher-Nachher-Transformation, kontroverse Frage mit überraschender Antwort, Mythbuster-Enthüllung, und die emotionale Geschichte.

Verteile die Formate über den Monat so, dass kein Format drei Tage hintereinander kommt. Am einfachsten: Jede Woche ein Mix aus mindestens zwei verschiedenen Formaten.

Schritt 4: Den Plan füllen

Jetzt geht es ans Eingemachte. Nimm dir einen Kalender (digital oder auf Papier) und trage für jeden Posting-Tag ein:

Das Thema aus deiner Liste. Die Kategorie. Das Format das du verwenden willst. Einen kurzen Hook-Vorschlag (der erste Satz).

Mehr brauchst du im Plan nicht. Das detaillierte Skript erstellst du erst wenn der Tag näher kommt. Der Plan gibt dir die Richtung, nicht den fertigen Text.

Tipp: Plane saisonale Themen im Voraus ein. Wenn du weisst, dass im Frühling viele Hunde den Fellwechsel haben, plane das Thema für Ende März ein, nicht für Mai wenn alle anderen es schon abgedeckt haben.

Schritt 5: Vorproduzieren wo möglich

Der grösste Vorteil eines Plans: Du kannst vorarbeiten. An einem kreativen Tag erstellst du drei oder vier Reels auf Vorrat. An einem stressigen Tag musst du trotzdem nicht auf das Posten verzichten, weil du bereits Material hast.

Mein Workflow: Sonntags schaue ich mir den Plan für die Woche an und erstelle die Konzepte und Skripte für alle Reels der Woche. Montags und Dienstags produziere ich die Videos. Der Rest der Woche ist für Veröffentlichung und Community-Interaktion.

Wie oft aktualisieren?

Den Plan erstellst du einmal im Monat. Etwa eine Stunde Aufwand, am besten am letzten Wochenende des Vormonats. Während des Monats darfst du den Plan anpassen, wenn dir spontan ein aktuelles Thema einfällt das nicht warten kann. Aber die Grundstruktur bleibt.

Am Monatsende: Schau dir die Zahlen an. Welche Themen haben funktioniert? Welche Formate hatten die höchste Engagement-Rate? Diese Erkenntnisse fliessen in den Plan für den nächsten Monat ein.

Kann eine KI den Plan für mich erstellen?

Ja, und zwar besser als du vielleicht denkst. In Rundum Viral gibt es eine Funktion die automatisch einen 30-Tage-Contentplan generiert. Du gibst deine Wissensbasis vor (Marke, Themen, Zielgruppe), wählst die Posting-Frequenz (z.B. 4x pro Woche) und die KI erstellt einen Plan mit Thema, Format, Hook und Kategorie für jeden Tag.

Das Entscheidende: Die KI achtet automatisch darauf, dass Kategorien, Formate und Themen gleichmässig über den Monat verteilt sind. Kein Thema doppelt, kein Format drei Tage hintereinander. Das spart dir die Puzzlearbeit.

Du kannst den generierten Plan danach anpassen, Themen tauschen oder saisonale Anlässe einbauen. Aber die Grundstruktur steht in Minuten statt in einer Stunde.

Beispiel: So sieht eine Planwoche aus

Montag: "Warum Bürsten allein nicht reicht" (Pflege-Wissen, Mythbuster-Format, Hook: "Alle sagen, Bürsten reicht. Falsch.")

Mittwoch: "Ich bin die Hundekralle" (Salon-Einblick, Sprechendes Objekt, Hook: "Ich bin deine Kralle und wachse jeden Tag weiter.")

Freitag: "Kann ich meinen Hund selbst scheren?" (Kundenfrage, Kontroverse Frage, Hook: "Die ehrliche Antwort? Kommt drauf an.")

Sonntag: "Vorher-Nachher: Der verfilzte Pudel" (Pflege-Wissen, Transformation, Hook: "So sah er vor drei Stunden aus.")

Abwechslung in Kategorie, Format und Ton. Jeder Tag hat einen klaren Hook der sofort packt.

Zusammenfassung

Ein 30-Tage-Contentplan braucht: eine Themenliste mit mindestens 15 Themen, 4-5 Kategorien zur Sortierung, 6 rotierende Formate, und feste Posting-Tage (3-4 pro Woche zum Start). Erstelle den Plan einmal im Monat, produziere wenn möglich vor, und passe basierend auf den Ergebnissen an.

Rundum Viral kann dir den Plan automatisch generieren, basierend auf deiner Wissensbasis. 7 Tage kostenlos testen.

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Natalie Hitschler

Gründerin von RundumViral. Baut KI-Tools für Content Creator und teilt ihr Wissen über virale Reels und Social-Media-Strategien.

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